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Vene und Lymph

Wir, das Sanitätshaus Drucklieb wurden von ZDH-ZERT in der Versorgung von Venen- und Lymphpatienten unabhängig geprüft. Das Zertifizierungs Unternehmen ZDH-ZERT hat uns zum ersten medi compression center für vorbildliche Versorgungsqualität im Bereich medizinische Kom-pressionsstrümpfe in der Venen- und Lymphtherapie in Hamburg zertifiziert. Medizinische Fachhändler, die nach messbaren Kriterien Qualitätsmana-gement umsetzen und Fachwissen in der Venen- und Lymphtherapie nach-weisen, zeichnet ZDH-ZERT mit dem anerkannten und unabhängigen Gütesiegel "medi compression center" aus. Wir als medi compression center sind Experte und Quali-tätspartner im Netzwerk von Patient, Arzt, Therapeut und Krankenkasse. (Siehe auch www.gesundes-rahlstedt.de) Die Vergabe des Qualitätssiegels medi compression center wird im Rahmen des QM-Audits jährlich überprüft und erneuert. Das Verfahren ist durch den Berufsverband der Phlebologen e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie anerkannt. Venen- und Ödempatienten profitieren im medi compression center Mit hohem Qualitätsanspruch versorgen wir in der Venen- und Lymphtherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen des Weltmarktführers medi. Durch Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen ist unser Team immer auf dem neuesten Wis-sensstand für die optimale Kundenberatung. Das Siegel "medi compression center" dokumentiert Kunden, Ärzten, The-rapeuten und Krankenkassen einen hohen, messbaren Qualitätsstandard, Kompetenz und effiziente Gesundheitslösungen. Diese Maßnahmen haben immer ein Ziel: Die Lebensqualität der Patienten zu steigern.

Venenleiden

Als Medi - Venen - Kompetenz - Zentrum sind wir spezialisiert auf die richtige und fachgerechte Versorgung der Patienten mit Kompression - Strümpfen.

Eine fachgerechte Kompressions - Therapie ist für die erkrankte Menschen sehr wichtig, denn bis zu 2.000 Patienten werden jährlich aufgrund ihrer Venenerkrankung vorzeitig berentet. Noch heute sterben in Deutschland 30.000 Menschen jährlich an einer Lungenembolie – der gefürchtetsten Komplikation der Venenerkrankungen im Rahmen eines tiefen Beinvenenverschlusses. Trotz modernster Operationsmethoden und durchdachter Behandlungsverfahren ist eine Venenerkrankung nicht heilbar. Man kann jedoch das Fortschreiten stark verlangsamen – z. B. mit dem regelmäßigen Tragen von Kompressionsstrümpfen. Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser. Denn Venenerkrankungen durchlaufen verschiedene Stadien und schreiten ständig fort.
In den folgenden Absätzen möchten wir Ihnen drei der Häufigsten Venenerkrankungen vorstellen/beschreiben.

 

Besenreiser:
Besenreiser sind feine, rote oder bläuliche Äderchen, die dicht unter der Hautoberfläche liegen. Sie sind meist wenige Millimeter lang und überziehen Ober- und Unterschenkel wie eine Landkarte.
In den meisten Fällen – Experten schätzen, dass fast die Hälfte der Bevölkerung von Besenreisern betroffen ist – handelt es sich eher um ein kosmetisches, denn um ein medizinisches Problem. Dennoch sollten Sie Ihre Beine von einem Arzt untersuchen lassen, denn Besenreiser können ein Zeichen für darunter liegende Krampfadern bzw. eine beginnende Venenerkrankung sein. Ihr Arzt wird dann eine entsprechende Behandlung einleiten.
Besenreiser-"Nester" an den Seiten der Oberschenkel können auch ein Hinweis auf ein Lipödem sein. Wenn Sie gleichzeitig "zu dicke" Oberschenkel haben, die jeder Diät widerstehen, sollten Sie Ihren Arzt auch darauf einmal ansprechen.

 

Krampfadern:
Krampfadern sind erweiterte, krumme Beinvenen, die an der Hautoberfläche der Beine als wulstförmige Stränge hervortreten. Entgegen der – vor allem früher – weit verbreiteten Meinung, dass es sich nur um einen Schönheitsfehler handelt oder eine Alterserscheinung, die man hinnehmen muss, haben Krampfadern auch eine medizinische Bedeutung. Denn aus den kleineren Krampfadern können unbehandelt fingerdicke, stark hervortretende Krampfadern werden. Und die können nicht nur massive Beschwerden bereiten, sondern auch eine große gesundheitliche Gefahr darstellen. Werden sie nicht behandelt, können sie andauernde Venenleiden zur Folge haben – bis hin zu schmerzhaften Venengeschwüren, den "offenen Beinen".

 

Offenes Bein:
Ein Venengeschwür, auch "offenes Bein" genannt, stellt die schwerste Form der andauernden Venenschwäche dar. Die Veränderungen durch die erkrankten Venen führen dazu, dass die Zellen der Haut nicht mehr ausreichend versorgt werden und diese absterben. Es kommt zu offenen Stellen, die häufig von Bakterien besiedelt werden. Meistens ist zunächst die Innenseite des Knöchels betroffen, aber auch der äußere Knöchel, das Schienbein, selbst das ganze Bein können betroffen sein. Ein Venengeschwür tut meistens nicht weh. Es muss aber auf jeden Fall behandelt werden, da sonst immer mehr Gewebe abstirbt.

 

Lymphödem

Zu unseren Leistungen gehört nicht nur die fachgerechte Kompressionstherapie bei Venenleiden. Ein ganz besonderes Gebiet ist hierbei die Therapie bei Lymph- oder Lipödemen.
Als Medi - Lymph - Kompetenz - Zentrum und Juzo Expertenversorger Lymphologie sind wir spezialisiert auf die richtige und fachgerechte Versorgung der Lymph - Patienten mit entsprechenden Kompression - Strümpfen.

Das Lymphödem ist eine unter der Haut liegende Weichteilschwellung. Ein Lymphödem entsteht, wenn das Lymphgefäßsystem die Lymphe, (= Gewebsflüssigkeit), nicht mehr abtransportieren kann. Der entstehende Rückstau von Wasser und Eiweiß im Gewebe verursacht die Schwellung.
Beide Ödemformen können mit entsprechender Kompressionstherapie am Fortschreiten gehindert oder sogar reduziert werden.

 

Stadium 1:
Weiche und teigige Schwellung, Dellen eindrückbar, keine Hautveränderung

 

Stadium 2:
Beginnende Fibrose, Dellen kaum eindrückbar, manchmal Hautveränderung

 

Stadium 3:
Ausgeprägte Form, Elephantiasis, Fibrose, typische chronische Hautveränderung

 

Lipödem

Das Lipödem ist eine ererbte, chronische Fettverteilungsstörung an Ober- und Unterschenkeln sowie im Hüftbereich. Man spricht auch vom Reiterhosensyndrom. In manchen Fällen sind auch die Arme betroffen. Das Lipödem ist gekennzeichnet durch eine Vermehrung des Unterhautfettgewebes (Lipohypertrophie), Schwellungen in der zweiten Tageshälfte sowie Schmerzen in den Beinen. Die Fettzellen des Lipödems sind anders ausgebildet als etwa das Reservefett am Bauch.

 

Stadium 1:
Orangenhaut, feinknotige Hautoberfläche

 

Stadium 2:
Matratzenhaut, grobknotige Hautoberfläche mit größeren Dellen

 

Stadium 3:
Grobe, deformierende Fettlappen